Nach der Nacht unte dem Metallpavillon gings in Kollone weiter zur Checkpointparty in Viseu de Sus, mitten durch die Karpaten. Landschaftlich hat Rumänien auf jeden Fall einiges zu bieten! Auch war man uns wohlgesonnen, ständig wurden die wild beklebten Autos gegrüßt und die Leute haben sich wahnsinnig gefreut, wenn wir zurückgewunken haben.

Über das Autofahren in Rumänien lässt sich berichten, dass es uns verflucht viel Spaß macht. Man muss damit rechnen, dass man, wenn 30 ausgeschildert sind, mit 90 den Berg hochfährt und dabei von einem LKW überholt wird. Gelegentlich wird sowas dann fast etwas gefährlich, aber ansonsten ist es irgendwie kernentspannend, mal einfach nicht auf die Stvo achten zu müssen.

Die Straßen selbst sind übrigens in einem super Zustand, Huckelpisten gibts nur ab vom Schuss. Überall wird gebaut und neu gestrichen!

Die Checkpointparty war ziemlich klasse. Auf dem Parkplatz bei Viseu de Sus wurde grob vorgeglüht, dann gings mit einer alten Schmalspurdampflok ca 2,5h in die Berge zu Essen und noch mehr Palinka und Bier. Einige der Rallyeteilnehmer kamen schon sturzbetrunken beim BBQ an!

Das Ganze ging dann, zumindest für mich (Fabian) bis etwa halb 3. Aufgestanden wurde dann halb 7, da wir vor den Holzarbeitern die Eisenbahnstrecke passieren sollten. Als Zugfahrzeug für die Bahn kam ein Ford Transit zum Einsatz, den man auf Schmalspureisenbahn umgebaut hatte! Der Rückfahrt zog sich dann mit mehreren Halten bis etwa 11.

Danach sind wir gen Süden gefahren, um so weit als möglich im Hellen zu kommen. Genächtigt haben wir dann auf einem rumänischen Feldweg, auf dem wir durch Zufall auch noch das Gringos Land Racing Team getroffen haben. Die sind dann aber noch auf eine Nachtfahrt aufgebrochen, um Strecke zu machen.

Die Nacht selbst verlief ruhig, außer, dass Normen mit der Axt ein paar wilde Hunde verteiben musste. Ich selbst war dermaßen komatös, dass ich davon nichts mitbekommen habe.

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